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In Basel aktiv einbringen, auch beim Thema Verkehr

Vor wenigen Jahren hat sich die LDP mit Thomas Strahm dafür stark gemacht, dass der ÖV in Riehen Verbesserungen erfährt, wie zum Beispiel, dass die Linie 2 in den Stosszeiten bis Riehen geführt wird. Vor Kurzem hat ein vom LDP Einwohnerrat Daniel Hettich eingebrachter Anzug erreicht, dass der Dorfkern vom Autoverkehr entlastet wird, indem er eine neue Verkehrsführung in das Erlensträsschen angeregt hat, die bereits umgesetzt ist. Aktuell setzt sich die LDP dafür ein, dass auch der Individualverkehr flüssig nach Basel gelangt. Tempo 30 im Grenzacherweg, Tempo 40 am Kohlistieg oder per Ampeln gesteuerte Dosieranlagen mit Dauerrot bei den Einfahrtsstrassen nach Basel sehen wir als künstlich erzeugte Hindernisse ohne vernünftige Begründung. Niemand würde von diesem Massnahmen profitieren, einzig das Gewerbe, die Anwohner und die Umwelt würden Schaden davon tragen. Solche, von Basel im Alleingang getroffenen Massnahmen zeigen uns, dass wir die Interessen Riehens gegenüber Basel noch mehr verstärken und uns noch aktiver einbringen müssen, bevor es wieder soweit ist, dass man sich nur noch wehren kann.

David Schweizer

Präsident LDP Riehen/Bettingen

 

Hat Riehen eine kulturelle Strahlkraft?

Mit rund 20’000 Einwohneren und Einwohnerinnen ist Riehen eigentlich eine Stadt, hat aber dennoch einen dörflichen Charakter beibehalten. Dies spiegelt sich auch in der Kultur wieder, die einerseits vom kommunalen Kulturleben der verschiedenen Vereinsaktivitäten, dem Spielzeug- und Dorfmuseum oder dem Kunstraum Riehen und andererseits von der Fondation Beyeler mit ihrer globalen Leuchtkraft geprägt ist. Die Fondation ist somit für die Gemeinde eine grosse Chance  – wie auch dies bei Basel mit der ART Basel der Fall ist –  weit über ihre Grenzen durch eine Kulturinstitution bekannt zu sein. Die Frage, die sich hierbei stellt ist, inwieweit Riehen davon als Gemeinde und insbesondere auch das Gewerbe davon profitieren kann. Da das Hotelangebot wie auch das Gastronomieangebot in der höheren Leistungsklasse sehr beschränkt ist und für die Besucher wenig bis keine Informationen zum Kulturleben in Riehen vermittelt werden, reisen die meisten Besucher der Fondation wohl nur für den Besuch des Museums selbst nach Riehen. Viele von ihnen werden also kaum wahrnehmen, dass Riehen noch vieles mehr zu bieten hat. Dies müsste zusammen mit der Fondation verbessert werden und auch eine ansprechende Umgebungsgestaltung beinhalten. Der geplante Erweiterungsbau der Fondation bietet eine Chance, sich hierzu Gedanken zu machen.

Heiner Vischer

Grossrat LDP, Einwohnerratskandidat