Zum Inhalt springen

Medienmitteilung

Die LDP-Fraktion fordert eine Neuplanung der Gesundheitsversorgung zusammen mit dem Kanton Basel-Landschaft

10. September 2026

Die LDP-Fraktion des Grossen Rates will nicht länger zuschauen, wie in der Gesundheitspolitik jeder Kanton für sich allein und teilweise sogar gegen den Partnerkanton plant. Mit einer Fraktionsmotion verlangen die Liberalen, eine neue Planung der Gesundheitsversorgung vorzulegen, die mit dem Kanton Basel-Landschaft koordiniert ist. Der Zeitpunkt scheint ideal.

Probleme in der Zusammenarbeit

Seit der Ablehnung der Spitalfusion 2019 funktioniert die Zusammenarbeit der Gesundheitsdirektionen von Stadt und Land nicht gut. In beiden Kantonen wird unabhängig von Bedürfnissen und Gegebenheiten im jeweils anderen Kanton geplant und es finden keine Absprachen statt.

Das Universitätsspital soll durch Zukäufe gestärkt werden, die Erweiterungspläne wurden überarbeitet und redimensioniert. Im Baselbiet soll es eine Strategie mit zwei Standorten Liestal und Bruderholz geben und der dortige Gesundheitsdirektor erklärte, den Patientenstrom ins Universitätsspital verkleinern zu wollen.

Aktuell wird im Nachbarkanton diskutiert, ob tatsächlich Erneuerungs- und Modernisierungskosten von 850 Millionen Franken gesprochen werden sollen, um die beiden Spitäler zu renovieren.

Es sind weder die Befindlichkeiten der beiden Gesundheitsdirektionen noch eine beleidigte Grundstimmung wegen der Ablehnung der Fusion durch das Basler Stimmvolk, die ausschlaggebend sein sollen für eine Spitalplanung für die ca. 500‘000 Einwohnerinnen und Einwohner beider Kantone. Es sind die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Vordergrund zu stellen, die einen legitimen Anspruch auf optimale Behandlungsmöglichkeiten hat. Ein solcher ist bei einer Realisierung der heute vorliegenden Pläne fragwürdig. Würde man die Gesundheitsversorgung für beide Kantone heute neu und ohne Rücksichten auf bestehende Institutionen und den Verlauf der Kantonsgrenze planen, entstünde neues Potenzial im Bereich Patientenversorgung und Synergien.

Gelegenheit nutzen

Die Gelegenheit ist deshalb günstig, seitens Basel-Stadt neue Verhandlungen mit dem Partnerkanton aufzunehmen. Die Gesundheitsversorgung muss endlich für die ganze Region geplant werden. Eine enge Zusammenarbeit verbessert die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten, erhält die hohe Qualität der Versorgung und der Forschung des Universitätsspitals, und kann mithelfen, Kosten im ohnehin angespannten Gesundheitsbereich zu sparen.

Neueste Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen
  • Medienmitteilung

    3x Nein, 1x Ja am 29. November 2026 und sechs Nominierte für die Gesamterneuerungswahlen der Gerichtspräsidien

    20. Oktober 2026

    Die LDP hat an ihrer Mitgliederversammlung die Parolen für die Abstimmungen vom 29. November 2026 gefasst und lehnt die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die Einschränkung von Feuerwerk und die Steuerinitiative der Mitte ab. Sie befürwortet die Anpassung des Kriegsmaterialgesetzes und hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen der Gerichtspräsidien vom 25. April 2027 nominiert.

  • Medienmitteilung

    Die Mitte, EVP, FDP, GLP und LDP vereinbaren Listenverbindung für die Nationalratswahlen 2027

    19. Oktober 2026

    Gemeinsam für eine starke liberale Stimme in Bern: Die LDP Basel-Stadt geht mit Mitte, EVP, FDP und GLP eine Listenverbindung für die Nationalratswahlen 2027 ein. Das Ziel ist klar: beide Nationalratssitze verteidigen, die liberalen Kräfte bündeln und dafür sorgen, dass Basel in Bern mit pragmatischen Lösungen statt politischer Polarisierung überzeugt.

  • Medienmitteilung

    LDP fordert verbindliche Perspektiven für den Rheintunnel und die Durchmesserlinie Basel

    12. Oktober 2026

    Die LDP begrüsst den verkehrsträgerübergreifenden Ansatz der Bundesvorlage «Verkehr '45», übt aber deutliche Kritik an der mangelnden Verbindlichkeit für die Region Basel. Die Partei fordert klare Zusagen für den Rheintunnel, die Durchmesserlinie Basel und den Erhalt von S-Bahn-Haltestellen.