Zum Inhalt springen

Medienmitteilung

Die 125-Jahr-Jubiläumsfeier des Zionistenkongresses muss ungestört und würdig stattfinden können

28. Juli 2022Basel

Der Zionistenkongress von 1897 bildete eine der Grundlagen für die Schaffung eines eigenen Staates für Jüdinnen und Juden. Theodor Herzl schrieb damals: «In Basel habe ich den Judenstaat gegründet.» Unsere Stadt hatte als Gastgeberin des Kongresses eine wichtige Rolle. Wenn jetzt das 125-Jahr-Jubiläum gefeiert werden soll, muss dies in würdigem Rahmen und ungestört stattfinden können.

Es ist leider eine Tatsache, dass antisemitische Haltungen und auch Handlungen auch in unserer Zeit vorkommen, auch unter dem Deckmantel der Israelkritik. Urheber und Täter sind sowohl linksextreme als auch rechtsextreme Gruppierungen. Anonym haben sich nun in Basel Einzelpersonen und Gruppen gemeldet, die fordern, diese Jubiläumsfeier abzusagen. Die LDP verurteilt diese Haltung wie auch das Agieren aus der Anonymität. In unserem Land darf man abweichende Haltungen – auch in dieser Sache – offen vertreten und aussprechen; sofern dies gewaltlos und ohne andere zu beeinträchtigen geschieht. Anonymem Agieren darf bei uns keine Aufmerksamkeit zukommen.

Wir wissen, welch grässliche Folgen Antisemitismus im Laufe der Zeit hatte und noch immer hat. Kräften, welche sich solcher Haltungen bedienen, um ihre Ziele anzustreben oder – wie offenbar in Basel beabsichtigt – die Veranstaltung verhindern oder stören wollen, gilt es entschlossen entgegen zu treten.

Die LDP begrüsst die Durchführung dieser Veranstaltung mit Gästen aus Israel. Dieser Anlass muss in Basel wie vorgesehen stattfinden können. Entsprechende Schutzmassnahmen für die Teilnehmenden aber auch für Institutionen der Israelitischen Gemeinde und ihrer Mitglieder sind in geeigneter Weise zu treffen.

Auskunft:

Christoph Eymann a.RR und a.NR, Tel. 079 619 11 04

Neueste Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen
  • Medienmitteilung

    LDP fordert: SP muss sich von JUSO-Forderungen und Gewaltaufrufen distanzieren

    31. August 2026

    Die JUSO verlangte Straffreiheit für die Teilnehmenden der unbewilligten Demonstration «Death to Zionism» und den Rücktritt von Regierungsrätin Stephanie Eymann. Die LDP fordert von der SP eine unmissverständliche Distanzierung von Gewaltaufrufen und von der Haltung ihrer Jungpartei.

  • Medienmitteilung

    LDP zur angekündigten Demonstration „Death to Zionism“

    26. August 2026

    Die LDP begrüsst den Entscheid der Kantonspolizei, die für den 29. August 2026 angekündigte Demonstration «Death to Zionism» als nicht bewilligungsfähig zu beurteilen. Wer zu Gewalt aufruft, missbraucht nach Ansicht der Partei das Grundrecht der freien Meinungsäusserung.

  • Medienmitteilung

    Parolenfassung für die Abstimmungen vom 27. September 2026: LDP sagt viermal Nein

    19. August 2026

    Die Parteiversammlung vom 19. August 2026 hat die Parolen für den 27. September gefasst und lehnt alle vier zur Abstimmung stehenden Volksinitiativen einstimmig ab. Für die Ersatzwahl ins Präsidium des Appellationsgerichts unterstützt die LDP den Mitte-Kandidaten Alberto Fabbri.