Zum Inhalt springen

Medienmitteilung

LDP-Petition gegen Umgestaltung der Wettsteinallee:

15. April 2015Basel

Über 500 Unterschriften eingereicht

508 Personen haben die Petition der Liberal-Demokratischen Partei Basel-Stadt gegen die Umgestaltung der Wettsteinallee unterschrieben. Besonders die Tatsache, dass es grösstenteils Direktbetroffene sind, zeigt klar auf, dass das Projekt im Quartier nicht gewünscht ist. Die LDP reichte die Unterschriftenbögen am 15. April im Innenhof des Ratshauses ein.

Die Petition der LDP fordert einen Verzicht sowohl auf die Neugestaltung der Strasse als auch auf die Reduktion des Parkplatzangebots. Im Gebiet rund um den Wettsteinplatz hat es zahlreiche Grünflächen, ein Mangel an Bäumen besteht dort nicht. Auch macht eine Verbreiterung der Trottoirs in der Wettsteinallee keinen Sinn, da diese bereits heute breit genug sind.

Der grosse Rücklauf der Unterschriftenbögen und die Tatsache, dass die Mehrzahl der Unterschriften von direkt Betroffenen aus dem Postbezirk 4058 stammt, zeigt klar auf, dass das Vorhaben nicht gewünscht wird und die Verwaltung einmal mehr an der Bevölkerung vorbeiplant. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam ja auch eine Umfrage des Neutralen Quartiervereins.

Speziell die mit dem Vorhaben verbundene Aufhebung von Parkplätzen ist unerwünscht. Das Angebot an Parkplätzen im Umfeld des Wettsteinplatzes ist bereits stark verknappt, weil dort zahlreiche Parkplätze aufgehoben worden sind – etwa am Lindenberg, an der Utengasse, der Riehentorstrassse, der Römergasse, am Burgweg oder in der Alemannengasse.

Durch eine weitere Vernichtung von Parkraum würden sich der Suchverkehr und der ruhende Verkehr noch mehr in die übrigen Wohngebiete rund um den Wettsteinplatz verlagern. Und gerade für Familien, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, sind teure Abstellplätze in Einstellhallen, etwa in der Überbauung „altes Kinderspital“, keine machbare Alternative.

Nach dem klaren Erfolg der Petition kann nach Ansicht der LDP nicht davon gesprochen werden, dass die Wohnbevölkerung diese Umgestaltung will. Dies wollten die Liberalen mit einer Petition beweisen – was auch eindrucksvoll gelang. Die Unterschriftenbögen wurden der Staatsschreiberin zu Handen der Regierung und der Präsidentin der grossrätlichen Petitionskommission übergeben, damit Exekutive und Legislative von der Willensäusserung der Bevölkerung Kenntnis nehmen können.

Die LDP fordert die Verwaltung auf, diese deutlich manifestierte Haltung der Anwohnerinnen und Anwohner zu respektieren und auf dieses überflüssige und unerwünschte Vorhaben – nicht zuletzt auch im Sinne eines haushälterischen Umgangs mit den Staatsfinanzen – zu verzichten.

Neueste Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen
  • Medienmitteilung

    LDP fordert: SP muss sich von JUSO-Forderungen und Gewaltaufrufen distanzieren

    31. August 2026

    Die JUSO verlangte Straffreiheit für die Teilnehmenden der unbewilligten Demonstration «Death to Zionism» und den Rücktritt von Regierungsrätin Stephanie Eymann. Die LDP fordert von der SP eine unmissverständliche Distanzierung von Gewaltaufrufen und von der Haltung ihrer Jungpartei.

  • Medienmitteilung

    LDP zur angekündigten Demonstration „Death to Zionism“

    26. August 2026

    Die LDP begrüsst den Entscheid der Kantonspolizei, die für den 29. August 2026 angekündigte Demonstration «Death to Zionism» als nicht bewilligungsfähig zu beurteilen. Wer zu Gewalt aufruft, missbraucht nach Ansicht der Partei das Grundrecht der freien Meinungsäusserung.

  • Medienmitteilung

    Parolenfassung für die Abstimmungen vom 27. September 2026: LDP sagt viermal Nein

    19. August 2026

    Die Parteiversammlung vom 19. August 2026 hat die Parolen für den 27. September gefasst und lehnt alle vier zur Abstimmung stehenden Volksinitiativen einstimmig ab. Für die Ersatzwahl ins Präsidium des Appellationsgerichts unterstützt die LDP den Mitte-Kandidaten Alberto Fabbri.