Zum Inhalt springen

Medienmitteilung

LDP sieht neue Tramlinien durch Claragraben und Petersgraben skeptisch

21. März 2024Basel

Die LDP steht den Plänen, neue Tramverbindungen durch den Claragraben und den Petersgraben zu errichten, äusserst skeptisch gegenüber. Die Grossräte Raoul Furlano und Adrian Iselin stellen dem Regierungsrat deshalb in heute eingereichten Interpellationen eine Reihe von Fragen zu den beiden Projekten, die sie als verfehlt und den Interessen der Bevölkerung zuwiderlaufend erachten.

Als Hauptgründe für den Bau dieser zwei neuen Tramverbindungen werden die Entlastung der Innenstadt vom Tramverkehr, die Verkürzung der Fahrzeit bis zum Bahnhof SBB und das Wegfallen des Umsteigens angeführt. Daraus muss gefolgert werden, dass die Bequemlichkeit der Berufspendlerinnen und -Pendler höher gewichtet wird, als die berechtigten Anliegen der Wohnbevölkerung, der Besucherinnen und Besucher sowie der Standbetreiber der Herbstmesse und des Flohmarkts am Petersplatz.

Der Claragraben als zweite Hauptachse zwischen unterem und oberem Kleinbasel, ist schon heute durch mehrere Buslinien stark befahren. Eine zusätzliche Verkehrsbelastung, durch eine Tramverbindung hätte negative Auswirkungen auf die Quartierbevölkerung, würde zu Problemen durch Verkehrsverlagerungen und Umweltbelastungen durch stehende Kolonnen führen. Auch ist nicht auszuschliessen, dass der wertvolle Baumbestand am Claragraben gefährdet wäre.

Die LDP lehnt diese Pläne des Bau- und Verkehrsdepartements ab und hatte bereits die Auftragsvergabe zur Erläuterung der Planung des Tramnetzes 2030 an eine Kommunikationsagentur kritisiert. Angesichts neuer Technologien im Bereich des öffentlichen Personentransports müssen auch alternative Lösungen wie schienenunabhängige Verbesserungen geprüft werden.

Neueste Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen
  • Medienmitteilung

    LDP fordert: SP muss sich von JUSO-Forderungen und Gewaltaufrufen distanzieren

    31. August 2026

    Die JUSO verlangte Straffreiheit für die Teilnehmenden der unbewilligten Demonstration «Death to Zionism» und den Rücktritt von Regierungsrätin Stephanie Eymann. Die LDP fordert von der SP eine unmissverständliche Distanzierung von Gewaltaufrufen und von der Haltung ihrer Jungpartei.

  • Medienmitteilung

    LDP zur angekündigten Demonstration „Death to Zionism“

    26. August 2026

    Die LDP begrüsst den Entscheid der Kantonspolizei, die für den 29. August 2026 angekündigte Demonstration «Death to Zionism» als nicht bewilligungsfähig zu beurteilen. Wer zu Gewalt aufruft, missbraucht nach Ansicht der Partei das Grundrecht der freien Meinungsäusserung.

  • Medienmitteilung

    Parolenfassung für die Abstimmungen vom 27. September 2026: LDP sagt viermal Nein

    19. August 2026

    Die Parteiversammlung vom 19. August 2026 hat die Parolen für den 27. September gefasst und lehnt alle vier zur Abstimmung stehenden Volksinitiativen einstimmig ab. Für die Ersatzwahl ins Präsidium des Appellationsgerichts unterstützt die LDP den Mitte-Kandidaten Alberto Fabbri.