Zum Inhalt springen

Medienmitteilung

Niedriger Rheinpegel bedroht Versorgung: Patricia von Falkenstein fordert Handeln des Bundesrats!

6. August 2026Basel

Historisch niedrige Pegelstände belasten die Schifffahrt auf dem Rhein massiv: Frachtschiffe können aktuell nur noch 15 bis 30% ihrer üblichen Ladung transportieren, die Folgen sind Verzögerungen und explodierende Kosten. Da über die Häfen in Basel, Birsfelden und Muttenz rund 10% aller Schweizer Importe, 25% des Containerverkehrs und sogar 30% der Mineralölprodukte importiert werden, ist die Schifffahrt auf dem Rhein für die Versorgung der Schweiz äusserst bedeutend.

Weil aktuell zu wenig Wasser im Rhein fliesst, gibt es Passagen, die fast oder ganz unpassierbar sind. Die Folgen davon sind Ausweichverkehr auf dem Landweg, wobei auch die Bahninfrastruktur der Deutschen Nord-Süd-Verbindung mangelhaft ist, und enge Grenzen setzt. Die Massnahmen der deutschen Behörden sind ungenügend.

LDP-Nationalrätin Patricia von Falkenstein wird deshalb in der Herbstsession einen Vorstoss einreichen.

Engpässe in Deutschland angehen: Der Bund muss die deutschen Behörden dazu bewegen, Nadelöhre auf dem Rhein (wie die Passage von Kaub bis Köln) z. B. durch Fahrrinnenvertiefungen nachhaltig zu beheben.

Echte Dauerlösungen statt Provisorien: Ausweichmöglichkeiten auf Schiene und Strasse sind stark begrenzt; Massnahmen wie die temporäre Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für LKW reichen nicht aus.

Wirtschaft unterstützen: Der Bund soll die bereits laufenden Initiativen internationaler Schifffahrts- und Wirtschaftsverbände aktiv stärken.

Klarheit fordern: Der Bundesrat muss aufzeigen, welche konkreten Anstrengungen er unternimmt, um den Güterverkehr per Schiffsverbindung von der Nordsee nach Basel auch bei Niedrigwasser zu sichern.

Ziel ist es den Rhein auch bei Niedrigwasser als zuverlässige Lebensader für die Schweizer Landesversorgung zu erhalten.

Neueste Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen
  • Medienmitteilung

    LDP fordert: SP muss sich von JUSO-Forderungen und Gewaltaufrufen distanzieren

    31. August 2026

    Die JUSO verlangte Straffreiheit für die Teilnehmenden der unbewilligten Demonstration «Death to Zionism» und den Rücktritt von Regierungsrätin Stephanie Eymann. Die LDP fordert von der SP eine unmissverständliche Distanzierung von Gewaltaufrufen und von der Haltung ihrer Jungpartei.

  • Medienmitteilung

    LDP zur angekündigten Demonstration „Death to Zionism“

    26. August 2026

    Die LDP begrüsst den Entscheid der Kantonspolizei, die für den 29. August 2026 angekündigte Demonstration «Death to Zionism» als nicht bewilligungsfähig zu beurteilen. Wer zu Gewalt aufruft, missbraucht nach Ansicht der Partei das Grundrecht der freien Meinungsäusserung.

  • Medienmitteilung

    Parolenfassung für die Abstimmungen vom 27. September 2026: LDP sagt viermal Nein

    19. August 2026

    Die Parteiversammlung vom 19. August 2026 hat die Parolen für den 27. September gefasst und lehnt alle vier zur Abstimmung stehenden Volksinitiativen einstimmig ab. Für die Ersatzwahl ins Präsidium des Appellationsgerichts unterstützt die LDP den Mitte-Kandidaten Alberto Fabbri.